I do... What I
love to do...



Lars Gulliver Dieth


Hallo und herzlich Willkommen auf derdieth.de. Mein Name ist Lars Gulliver Dieth, ich bin 36 Jahre jung und lebe in Offenbach am Main. Im alltäglichen Leben gehe ich dem Beruf des "Senior Art Directors" nach, welchen ich mit Passion erfülle.

Eins meiner Hobbys aber ist und bleibt das Pfeife rauchen, welches mich nun dazu veranlasst hat, selber Pfeifen zu bauen. Meine Pfeifen werden mit größter Sorgfalt und Hingabe per Hand in meiner Küche produziert. Dort habe ich mir einen kleinen Arbeitsbereich aufgebaut.

Da für mich das Design als Senior Art Director natürlich eine sehr große Rolle spielt, spiegelt sich auch in den dieth-Pfeifen ein hohes Maß an Design wieder. Man erkennt eine echte dieth-Pfeife an den roten Akzenten. Als Material kommt bei mir, soweit nicht anders angegeben, die Bruyère Wurzel zum Einsatz. Rote Akzente aus Acryl sowie Arbeiten in 925 Silber, Eisen & Messing runden meine Pfeifen ab.

Da ich alle Pfeifen komplett in Handarbeit selber herstelle, kommen die dieth-Pfeifen nur in begrenzter Stückzahl auf den Markt und es kann schon mal zu längeren Wartezeiten kommen. Der Preis spiegelt natürlich nicht nur die Materialien wieder, die verwendet werden, sondern auch die Stunden, die ich zur Herstellung einer Pfeife benötige.


MEINE WERKSTATT


  • - Säge & Bohrer
  • - Schleifmaschine
  • - Polierbock
  • - Präzisions- & Minischraubstock
  • - Hammer & Feile
  • - Graviergerät
  • - Schmirgelpapier
  • - Beize & Farbe
  • - Pinsel
  • - 925 Silber, Eisen & Messing
  • - Acryl
  • - Flüssiges Bienenwachs & Danish Oil
  • - Carnaubawachs & Leinölfirnis

Hier findest
Du Fakten
und Tipps
zum Thema
Pfeife.

 


PFEIFE (AUFBAU)


 

self-Logo



self-Logo

 


PFEIFE (FORM)


Die Form der Pfeife richtet sich grundsätzlich nach dem Kopf der Pfeife, wobei zwischen drei Formen unterschieden wird:

Straight
(Pfeifen mit geradem Mundstück)

Half-Bent
(Pfeifen mit leicht gebogenem Mundstück)

Bent
(Pfeifen mit stark gebogenem Mundstück)

 

 


MUNDSTÜCK


Das Material der Pfeifenmundstücke ist aus:

Acryl
(Wird am meisten verwendet. Zeichnet sich durch lange Lebensdauer aus und relativ weichem Biss, wird zumeist handgearbeitet. Bei Billigpfeifen verwendet man ein billig gegossenes Acryl)

Kautschuk
(Hat einen noch weicheren „Biss“ als Acryl, wird dadurch aber leichter „durchgebissen" und hat somit eine kürzere Lebensdauer)

Horn
(Selten, da es sich nicht dazu eignet, die Pfeife mit den Zähnen zu halten)

Bernstein
(Wie Horn)

 

Man unterscheidet zwischen:

Lippenbissmundstück

self-Logo

Normalbissmundstück


self-Logo


 


MUNDSTÜCK (FORM)


Die gebräuchlichste ist die Fishtail-Form. Das Fishtail-Mundstück hat seinen Namen daher, da seine Form an eine Fischflosse erinnert. Die mit den breiten und flachen "Fischschwanzmundstücken" ausgestatteten Pfeifen lassen sich gut im Mund halten, schonen die Zähne und der Kiefer zeigt nur eine geringe Neigung zu Ermüdungserscheinungen.

Sattel-Mundstück
(Verjüngt sich im Gegensatz zum Fishtail-Mundstück nicht. Diese Art wird häufig für Pfeifen mit einem 9mm-Filter verwendet)

Army-Mundstück
(Holmende aus Metall. Somit ist der Holm geschützt beim Ein- und Ausführen des Mundstückes)

Spigot-Mundstück
(Holm sowie Ende von Mundstück aus Metall. Meist sind diese aus Silber)

 

 


GÜTEKLASSE


Hauptsächlich wird in 3 Güteklassen unterteilt:

Firsts
(Perfekte Pfeifen mit perfekter Maserung)

Seconds
(Perfekte Pfeifen mit kleinen Kittstellen und dadurch kleineren Unterbrechungen der Maserung)

Thirds
(Pfeifen aus minderwertigem Holz, mit größeren Kittstellen, die auch durch Lackierung „versteckt“ werden. Hohe Neigung zum Ansengen oder Durchbrennen. Kitt wird bei der Nachdunklung der Pfeife deutlich erkennbar)


Eine von ca. 50 Wurzelknollen, hat das Holz für eine First. Firsts und Seconds haben jedoch gleiche Raucheigenschaften, also keinerlei Auswirkungen auf das Rauchverhalten. Es geht hier lediglich um die Optik - und den Preis.

 

 


BRUYÈRE WURZEL


Heutzutage werden Pfeifen hauptsächlich aus Bruyere Holz, der Wurzelknolle, der wildwachsenden Baumheide, hergestellt. Diese Baumheide wächst ausschließlich auf den zerklüfteten Felsen des Mittelmeerraumes. Lange Zeit galt die Insel Korsika als Wiege der schönsten Bruyerelieferanten. Viele Versuche die Baumheide auch anderswo zu kultivieren, schlugen fehl. Da die Wurzel nicht nachwächst, wird für eine Knolle ein Baum der ca. 4m bis 8m hoch werden kann, geopfert. Um eine taugliche Pfeife herzustellen, muss die Baumheide ca. 30 Jahre alt sein, für bessere Pfeifen werden wesentlich ältere Knollen verwendet.

self-Logo

Man kann also durchaus sagen: Je älter die Knolle, desto teurer die Pfeife, die daraus entsteht, da die Maserung der Knolle schöner wird, je älter die Knolle ist. Eine schöne Maserung ist nicht nur ein Schönheitsindiz für Pfeifen, sondern ihr wird auch eine bessere „Atmungsfähigkeit“ und dadurch ein größerer Wohlgeschmack des in ihr gerauchten Tabaks nachgesagt. Es gibt auch Pfeifen, die aus Knollen angefertigt wurden, die älter als 250 Jahre waren, doch das muss nicht gleichzeitig eine bessere Qualität bedeuten. Denn ab einem gewissen Alter haben die Knollen den Nachteil, dass sie härter sind, was das Holz weniger gut „atmen“ läßt. Der Pfeifenhersteller hat also immer das Problem, ältere Knollen zu finden, aber nicht zu alte.

 

 


VORTEILE DER BRUYÈRE WURZEL


Ein großer Vorteil gegenüber anderen Hölzer ist die Hitze- und vor allem Feuerfestigkeit. Insbesondere bei der Feuerfestigkeit übertrifft das Bruyère-Holz alle anderen Hölzer.

Weiterhin hat dieses Holz strukturelle Eigenschaften wie Härte, Festigkeit und Porosität. Es ist so porös, dass die beim Rauchen entstehenden Kondensate gut vom Holz aufgenommen werden können. Hinzu kommt, dass die Oberfläche des Holzes aufgrund seiner Härte gut geglättet und poliert werden kann.

 

 


OBERFLÄCHENSTRUKTUR


Glatte Pfeifen 
(Wird bei schönen Maserungen verwendet, anschließend farbig gebeizt, von hellbraun bis schwarz. Je heller, desto besser die Maserung)

Sandgestrahlte Pfeifen
(Hier werden winzige Sand, Glas oder Metallteilchen mit einem Sandstrahlgebläse aufgetragen, die das Füllholz entfernen und ersetzen. Weitere Unterkategorien von sandgestrahlten Pfeifen sind: Shell Briar, Rustica, Relief oder Thorn Pfeifen. Die meisten Pfeifenmacher, benutzen diese Technik um kleine Fehler im Holz zu kaschieren, denn kein Hersteller von Pfeifen würde eine tadellose Straight Grain sandstrahlen)

Rustizierte Pfeifen
(Wird mit Meißel oder einem Stechwerkzeug per Hand gemacht und abschließend mit spezieller Politur behandelt um tiefe Kerbungen auszugleichen)

 

 


MASERUNG


Birds eye
(Runde vogelaugenähnliche Zeichnungen)

Cross Cut
(Birds eye mit waagrechten Linien zum Holm)

Cross Grain
(Birds eye mit senkrechten Linien)

Straight Grain
(Schmale Linien)

Flame Grain
(Straight Grain mit flammenähnlichem Ende)

Random Grain
(Unregelmäßige Maserung)

Burl Grain
(Straight Grain mit kleineren Wirbeln)


Zusammenfassend kann man einfach sagen: Je schöner eine Maserung ist, desto teurer ist die Pfeife. Kahle Stellen in der Maserung deuten auf hartes Holz hin.

 

 

TIPPS


    EINRAUCHEN - LIKE A PRO



    self-Logo

    Da Du ja höchstwahrscheinlich gerade deine erste dieth-Pfeife in den Händen hältst, hier noch ein Tipp zum Einrauchen: Damit deine Pfeife möglichst lange erhalten bleibt ist es wichtig, dass sich zwischen Holzwandung und Tabak eine Kohleschicht bildet, um das Holz vor allzu großer Hitze zu schützen. Die klassische Methode des Einrauchens besteht darin, über einen Zeitraum von ca. 8 Pfeifenfüllungen die Tabakmenge im Kopf immer weiter zu erhöhen, wobei man mit 1/3 Füllung beginnt. Es ist vor allem am Anfang wichtig, dass Du deine Pfeife nicht zu heiß und auch nicht zu hektisch rauchst. Ein gutes Messinstrument für die Temperatur der Pfeife ist dabei deine Hand. Wenn die Pfeife so heiß wird, dass der Kopf unangenehm zu halten ist solltest Du dem Holz eine kleine Pause gönnen. Die Pfeife kann problemlos 15 Minuten auskühlen und danach wieder angezündet werden.

     

     


    DAS RICHTIGE STOPFEN



    self-Logo

    Als erstes musst Du deine Pfeife mit Tabak füllen. Dazu nimmst Du einfach etwas Tabak und lässt ihn in den Pfeifenkopf fallen. Wichtig ist jetzt, dass der Tabak noch nicht mit dem Finger festgedrückt wird sondern dass Du den Pfeifenkopf weiter mit Tabak anfüllst. Wenn der Kopf voll ist drückst Du den Tabak einfach mit noch mehr Tabak nach unten. So verhinderst Du, dass die Pfeife zu fest gestopft ist und dann schlecht “zieht“.


     


    MEISTER DES FEUERS -
    DAS RICHTIGE ANZÜNDEN



    self-Logo

    Halte das Feuerzeug über den Tabak und ziehe die Flammen in den Tabak hinein. Dabei lässt Du das Feuerzeug leicht kreisen um die gesamte Fläche gleichmäßig zu entzünden. Zuerst wird sich die oberste Tabakschicht aufkräuseln. Nimm den Stopfer und drücke den Tabak wieder leicht nach unten. Wenn Du jetzt während dem Nachstopfen nicht ganz leicht am Mundstück gezogen hast ist deine Pfeife wieder ausgegangen. Gerade diesen Vorgang wirst Du am Anfang oft wiederholen müssen. Erst nach einigen Tagen wirst Du ein Gefühl für das richtige Verhältnis aus Ziehen und Nachstopfen haben.

     

     


    RAUCHEN & NACHSTOPFEN



    self-Logo

    Auch während dem Rauchen wirst Du deine Pfeife hin und wieder Nachstopfen müssen. Bei einer Pfeife die zu heiß geraucht wird, brennt der Rauch auf der Zunge. Durch das Nachstopfen komprimierst Du den Inhalt des Kopfes und die Pfeife lässt sich wieder angenehm weiterrauchen. Je nach Tabaksorte entsteht beim Rauchen auch mehr oder weniger Feuchtigkeit (Kondensat) im Pfeifenkopf. Wenn Du mit Filter rauchst, nimmt dieser normalerweise die Feuchtigkeit auf. Beim Rauchen ohne Filter führst Du einfach kurz einen Pfeifenreiniger in den Rauchkanal ein.

     

     


    ENTLEEREN, SÄUBERN UND PFLEGEN


    Wenn Du deine Pfeife zu Ende geraucht hast, also wenn der Tabak fast vollständig abgebrannt ist, muss die Pfeife noch ausgeräumt und gesäubert werden. Es schadet nie, einen kleinen Rest Tabak im Kopf nicht zu rauchen. Jetzt rührst Du mit dem Dorn deines Pfeifenstopfers mehrmals die Asche und den restlichen Tabak, die sich noch im Pfeifenkopf befinden, herum. Die Asche saugt dabei eventuell noch vorhandene Feuchtigkeit auf. Danach schüttelst Du die Pfeife über dem Aschenbecher aus. Vermeide dabei, den Kopf auf harte Oberflächen zu schlagen um Macken und Kratzer zu verhindern. Nachdem Du die Pfeife ausgeklopft hast, sollte sie mindestens noch 30 Minuten ruhen damit sie vollständig abkühlen kann, erst dann nimmst Du das Mundstück aus dem Holm. Denn wenn die Pfeife noch warm ist, kann entweder der Holm brechen, oder das Mundstück dehnt sich beim Erkalten so stark aus, das es nachher nicht mehr in den Holm passt.

    self-Logo

    Danach führst Du einen Reiniger mehrmals durch das Mundstück und einen zweiten mehrmals durch den Holm der Pfeife. Solltest Du einen Filter benutzt haben, so werfe diesen nun bitte weg. Diesen Reinigungsvorgang solltest Du nach jedem Pfeiferauchen durchführen. Nach jeder 10. Benutzung solltest Du die Pfeife etwas intensiver mit Reinigungsflüssigkeit und einem Pfeifenräumer behandeln.

     

     

     

    ANZEIGEN


    derdieth.de – Hier können Sie Ihre eigene, personalisierte Anzeige buchen


    derdieth.de – Hier können Sie Ihre eigene, personalisierte Anzeige buchen

Albert Einstein